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Das Baden in der Natur bietet Erholung, die wir bisher in der Ferne suchen mußten. Dabei ist es doch so einfach - im eigenen Garten einen Schwimmteich zu integrieren. Nachfolgend finden Sie einige nützliche Themen über Schwimmteiche.
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Braucht ein Schwimmteich Pflege? Eindeutig Ja! Ganz ohne Arbeit geht es leider auch bei einem Schwimmteich nicht. Man sollte jedoch den häuslichen Reinigungssinn beim Teich in Zaum halten. Denn zu intensive Pflege wirkt sich störend auf das Leben im Teich aus. Befolgen sie die notwendigen Pflegemaßnahmen im anschließenden Kapitel. Nur dann wird die Badequalität sie zufrieden stellen. Sollten Sie sich unsicher sein: Profitieren Sie von meiner Erfahrung. Ich beantworte gerne Ihre Fragen.
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Pflegearbeiten nach Jahreszeiten Frühjahr Nach dem Auftauen der Schneedecke ist eine Kontrolle des Teiches sehr wichtig. Entfernen Sie mittels Kescher alle organischen Bestandteile wie Laub oder ähnliches aus dem Teich. Nun ist auch die richtige Zeit den Teichboden abzusaugen. Hier stelle ich unseren Leihsauger gerne zur Verfügung. (siehe Kapitel Teichsauger). Mitte bis Ende März können Sie auch schon wieder Ihre Oberflächenabsaugung aktivieren. Zu beachten ist, das der Filter erst bei wärmeren Temperaturen vernünftig arbeitet. Wenn es nun sehr schnell warm wird, wird Ihr Wasser eine grüne Farbe aufweisen. Sie hatten beim ersten Mal Angst? Das brauchen Sie nicht. Es ist ein natürlicher Prozess. Um das zu erklären muss man die Zusammenhänge erkennen. Algen sind Nahrung für so genannte Daphne. Das sind Wasserflöhe die Schwebealgen fressen. Im Frühjahr bilden sich zuerst die Schwebealgen. Erst dann haben die Daphnien ein sehr großes Nahrungsangebot und vermehren sich sehr schnell. Nach kurzer Zeit stellt sich ein Gleichgewicht ein und Ihr Teich ist sauber. Die Natur reguliert sich selber immer am bestens. Hätten Sie das gedacht? Sommer Entleeren Sie regelmäßig Ihren Skimmer. Das so aufgefangene Material ist sehr brauchbar zum Kompostieren. Sollten Ihre Unterwasserpflanzen schon kräftig gewachsen sein, sind diese um 2/3 abzuschneiden. Sie entziehen so dem Teich Nährstoffe die in den Unterwasserpflanzen gespeichert sind. Eine Kleinigkeit noch zum Wassernachfüllen. In sehr warmen Sommern verdunstet viel Wasser. Bitte füllen Sie jedoch nicht täglich Wasser nach. Erlauben Sie Wasserschwankungen im Rahmen der Skimmerfunktion. Beim nächsten Regenfall ersparen Sie sich so viel Nachfüllwasser, bzw. hat das Regenwasser zweifellos bessere Qualität hat. Muss ich den Teich düngen? Ich möchte Algenwachstum verhindern, deshalb soll der Teich eher nährstoffarm sein. Deshalb ist die allgemeine Meinung: Düngung ist kontraproduktiv. Doch das ist falsch!! Ihre Teichpflanzen haben gelbe Spitzen und wachsen nicht mehr so wüchsig? Dann ist das Düngermangel. Aber halt! Es ist ein Nährstoffmangel. So gut wie nie fehlen dem Teich Nitrat und Phosphor. Deshalb ist es wichtig Dünger zu verwenden, die ohne die 2 Nährstoffe auskommen. Einen passenden Dünger bekommen Sie bei uns. Herbst Der wichtigste Zeitpunkt der Pflege ist der Herbst. Unbedingt den Teich mit Netzen abdecken, um zu verhindern, das Blätter auf den Grund absinken und Nährstoffe ans Wasser abgeben. Ideal wäre es auch noch im Herbst den Boden abzusaugen (ein brauchbares Absauggerät können Sie von uns ausleihen). Vorher ist folgendes zu erledigen. Alle Pflanzen außer röhrrichtartige bis auf wenige cm über dem Boden abschneiden (auch Seerosen und Unterwasserpflanze). Der Sinn des genauen Rückschnittes ist folgender: Die Pflanzen sind gewachsen und haben dabei Nährstoffe aus dem Wasser entnommen und gespeichert. Falls nun die Pflanzen wieder im Teich zerfallen, werden die Nährstoffe wieder freigesetzt und eine zusätzliche Belastung für den Teich entsteht. Schneiden Sie keinesfalls abgestorbene Halme aller röhrrichtartig aus dem Wasser ragenden Pflanzen vor dem Winter ab, da sie eine wichtige Funktion im winterlichen Teich haben. Ihre hohlen Stängeln wirken wie Kamine, die Faulgase nach oben entweichen und Sauerstoff in das Wasser gelangen lassen. Winter Netz rechtzeitig vom Teich entfernen und den Teich zum Eislaufen genießen |
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Algen - ein Problem Algen: Sie sind das größte, häufigste und zugleich kleinste Problem im Gartenteich. In einem frisch angelegten Teich ist ihr Auftreten ganz normal. Algen bilden so genannte Zysten aus, die bei Trockenheit überleben und durch den Wind weitergetragen werden. Sobald sie Wasser und darin gelöste Nährstoffe finden, wachsen daraus die Algenpflanzen heran und vermehren sich. In einem jungen Teich sind die Bedingungen für Algen optimal. Er ist häufig kalkreich und voller Nährstoffe und erwärmt sich je nach Jahreszeit sehr schnell. Die Algen sind dann aber noch nicht als schädlich anzusehen, sondern erfüllen eine sehr wichtige Funktion und leiten die weitere biologische Entwicklung des jungen Gewässers ein. Sie binden die Nährstoffüberschüsse im Wasser und liefern zahlreichen Mikroorganismen, die ein wichtiger Bestandteil der Teichfauna sind, genügend Nahrung. Je nach Nährstoffreichtum verschwinden sie nach Wochen oder Monaten von selbst. Auch bei älteren Teichen sind zeitweise auftretende Algen normal und erfüllen die gleiche Funktion. Sind jedoch andauernd Algen im Teich ist der Nährstoffgehalt zu überprüfen. Um den Nährstoffüberschuss abzubauen, muss jede neue Nährstoffzufuhr unterbunden werden. Durch eine eingebaute Oberflächenabsaugung und ein Teichnetz im Herbst wird jedoch Algenwachstum im Vorhinein schon sehr gehemmt. Zum Verständnis: Grünalgen auf dem Schotter im Teich ist ein Anzeiger für gutes Wasser. Sollten Sie jedoch Grünes Wasser oder noch schlimmer schon braunes Wasser haben ist das Gleichgewicht in Ihrem Teich sehr gestört. Weiters erhalten Sie bei uns biologische Algenmittel (keine Wunder erwarten)!!)!! |